Stückholz

Mit Holzscheiten ein ganzes Haus beheizen – diese Heizmethode ist eher ungewöhnlich. Obwohl die Stückholzheizung heute als vollwertiges Heizsystem gilt, sollte man vorab genau planen, denn eine Stückholzheizung bedeutet Arbeit und Zeitaufwand: für das Beschaffen, das Aufbereiten und Lagern sowie die nahezu tägliche Bestückung der Heizungsanlage.

Auch wenn es der Lebenseinstellung entspricht – der Betrieb einer Stückholzheizung ist Glaubenssache.

Trotz moderner Technik und Naturverbundenheit – die Stückholzheizung arbeitet nicht so effizient wie beispielsweise eine moderne Gasbrennwertheizung oder eine Pelletheizung mit Brennwerttechnik. Der Wirkungsgrad einer modernen Stückholzheizung liegt je nach Technik bei etwa 80 bis 90 Prozent.

Anders als bei einer Pelletheizung oder einer Gasbrennwertheizung funktioniert bei der Stückholzheizung die Brennstoffzufuhr nicht automatisch. Mehrmals täglich müssen immer wieder neue Scheite auf die Glut gelegt werden. Das einmal eingelegte Holz brennt bei der Stückholzheizung in einem Zug ab – das Abschalten nach Bedarf ist bei einer klassischen Stückholzheizung nicht möglich.